| Personen/Juristen
Das Kabinett Koch
III
bildet seit dem 5. Februar 2009 die
Hessische Landesregierung.
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Amt |
Name |
Partei |
Staatssekretäre |
|
Ministerpräsident |
Roland Koch |
CDU |
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|
Stellvertreter d.
Ministerpräsidenten
|
Jörg-Uwe Hahn |
FDP |
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Hessische Staatskanzlei |
Stefan Grüttner |
CDU |
Dirk Metz
(CDU) |
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„Bundesangelegenheiten“ |
Michael
Boddenberg * |
CDU |
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Inneres und Sport |
Volker Bouffier |
CDU |
Bpris Rhein
(CDU)
Horst Westerfeld (CDU) |
|
Wirtschaft, Verkehr und
Landesentwicklung |
Dieter Posch |
FDP |
Steffen Saebisch (FDP)
Klaus-Peter Güttler
(SPD)
|
|
Umwelt, Energie, Landwirtschaft und
Verbraucherschutz |
Silke
Lautenschläger |
CDU |
Mark Weinmeister
(CDU) |
|
Finanzen |
Karlheinz Weimar |
CDU |
Thomas Schäfer (CDU)
Horst Westerfeld (CDU) |
|
Justiz, Integration und Europa |
Jörg-Uwe Hahn |
FDP |
Justiz und
Integration:
Rudolf
Kriszeleit
(FDP)
Europa:
Nicola Beer
(FDP) |
|
Kultus |
Dorothea Henzler |
FDP |
H.-W. Brockmann (CDU) |
|
Arbeit, Familie und Gesundheit |
Jürgen Banzer |
CDU |
P. Müller-Klepper
(CDU) |
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Wissenschaft und Kunst |
Eva Kühne-
Hörmann |
CDU |
Gerd Krämer (CDU) |
Die Personen-Namen in Rot sind Rechtsanwälte/Juristen!
Es sind
7 „Minister“
und
Koch
sowie
6
so
genannte „Staaatssektretäre“
Kollegen im Berufsleben des Rechtsanwaltes Koch !
(*
von
Beruf Metzger!) Er ist der Einzige, der mit der Masse der
Bevölkerung identisch ist!!
Obwohl das „Bundes“-Land
Hessen kein „Staat“ ist, werden die unnötigen, hochbezahlten
(zum Schaden der Lohnsteuer-abkassierten Arbeitnehmer und
Leistungsträger) und auch noch beamteten (also parasitäre)
Posten-Inhaber „Staatssekretäre“ genannt.
Diese angeblichen
„Staatssekretäre“ gibt es in allen „Bundes“-Ländern!
Eine gewisse Ausnahme
bilden die sogenannten „Freistaaten“ Bayern und Sachsen.
Hessens
"Staatssekretäre"
177 Nebenjobs

"Staatssekretär" Schäfer (Bild: dpa) ist
Rechtsanwalt / Jurist
Auch Nicola
Beer ist Rechtsanwältin / Juristin
Berücksichtigt wurden
dabei Nebentätigkeiten im beamtenrechtlichen Sinne, also keine
öffentlichen Ehrenämter. Der Landesregierung gehören insgesamt
elf "Staatssekretäre" an.
Anders als Minister
dürfen Staatssekretäre nicht gleichzeitig Abgeordnete des hessischen
Landtags sein, da sie den Beamtenstatus haben. Sie unterliegen daher
nicht den Veröffentlichungspflichten von Parlamentariern. Wegen dieser
Veröffentlichungspflichten wurde im Oktober beispielsweise bekannt, dass
Ministerpräsident Koch 16 verschiedene Nebenämter ausübt - vom
Aufsichtsratsvorsitz bei den Hessischen Staatsweingütern bis zum Vorsitz
der Hessischen Kulturstiftung. (dpa) / (FR)
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Kommentar:
in der "FR"
Da sich Korrupte
Politiker auch Ehrenämter mit 5-6stelleigen "Aufwandsentschädigungen"
vergüten lassen, ergibt sich ein guter Index für das Ausmaß an
Korruption der Koch-Mafia in Hessen.
System
Koch
Der Hessen-Berlusconi
Der hessische
Ministerpräsident Roland Koch (CDU) ist immun gegen Skandale geworden.
Doch wie korrupt ist der 51-Jährige wirklich? Fünf Fälle aus einem CDU-Staat.
VON
KLAUS WALTER
(Abb. von Koch)
Ministerpräsident
Roland Koch: Regent eines CDU-Staates. Foto: dpa
In demokratischen Ländern würde man von einem Herbst der Skandale
sprechen. In demokratischen Ländern hätten die Verantwortlichen
zurücktreten müssen. In Hessen gilt: Was uns nicht umbringt … In zehn
Jahren Amtszeit hat Ministerpräsident Roland Koch Hessen zu einem
CDU-Staat umgebaut. "Ich bin Sprecher der schweigenden Mehrheit", hat er
mal gesagt. Da muss was dran sein, sonst hätten sie ihn längst in die
Wüste geschickt. Der hessliche Herbst in fünf Folgen.
1. Im November wird doch noch der Hessische Kulturpreis verliehen.
Geehrt werden in alphabetischer Reihenfolge: Navid Kermani,
Schriftsteller und Islamwissenschaftler, Salomon Korn vom Zentralrat der
Juden, Karl Kardinal Lehmann und Peter Steinacker von der Evangelischen
Kirche Hessen und Nassau. In Medienberichten ist die Reihenfolge immer
so: Katholik, Evangele, Jude, Islamwissen-schaftler. Vor der
Preisverleihung gab es Ärger. Auf Druck der beiden Christen wurde
Kermani der Preis vorübergehend aberkannt. Vorsitzender des Kuratoriums
ist Roland Koch.
2. Gegen massiven öffentlichen Druck setzt der Verwaltungsrat des ZDF
Chefredakteur Nikolaus Brender ab. Dem Kandidaten des Intendanten
hilft auch nicht der offene Brief von 35
Staatsrechtlern, die den Fall als "Prüfstein für die Rundfunkfreiheit"
bezeichnen. Die CDU-Mehrheit setzt sich durch, angeführt von
Roland Koch.
3. Im November wird der Psychiater Thomas H. zu 12.000 Euro Geldbuße
verurteilt. Das Verwaltungs-gericht Gießen stellt fest, dass H. vier
psychiatrische Gutachten "nicht entsprechend den fachlichen
Anforderungen erstellt" habe. Der Verdacht: Gefälligkeitsgutachten,
missliebige Steuerfahnder sollten aus dem Verkehr gezogen werden, um (einfluss)reiche
Steuerbetrüger zu decken. Opfer sind vier hochrangige hessische
Steuerfahnder, die im CDU-Schwarzgeldskandal ermittelt hatten. Die
Fahnder werden zwangspensioniert und beklagen
systematisches Mobbing. Die Süddeutsche Zeitung kam sich
vor wie in "Panama, wo es aus Überlebensgründen für Fahnder ratsam ist,
nicht immer alles heraus-finden zu wollen". Ins Visier gerät Hessens
Finanzminister Karl-Heinz Weimar. Der mauert. Sein Chef ist Roland
Koch.
4. Der Frankfurter
Anwalt Michael Wolski, 66, steht wegen Steuerhinterziehung vor Gericht.
Verfahren wegen Untreue und Betrugs laufen. Trotz dubioser Geschäfte
verlangen die Fi-nanzämter in Frankfurt und Offenbach von Wolski
jahrelang keine Steuererklärung. Wolskis Ehefrau Karin ist Richterin am
Hessischen Staatsgerichtshof und Vizepräsidentin am Ver-waltungsgericht
Frankfurt. Und Mitglied der CDU. Kritiker sehen ein Versagen der
Finanz-verwaltung von Minister Weimar und fordern den Rücktritt der
Richterin Wolski. Im Prozess kommen bizarre Details über die
Geldbeschaffungsmethoden der Wolskis zu Tage.
Michael Wolski habe
sich als "Witwentröster" das Vertrauen der "reichen Witwe Margit C."
erschlichen. Für seine Liebesdienste wird Wolski von der bald
Neunzigjährigen belohnt. Geld, Wohnungen, Autos, auch für Richterin
Wolski fällt ein Mercedes ab. Wolski-Sohn Nico, heute
CDU-Stadtverordneter in Neu-Isenburg, bekommt über Jahre 1.000 Euro
Taschengeld pro Monat von Frau C. Bei der betagten Dame ist in
absehbarer Zeit mit einem jüdischen Vermächtnis zu rechnen. Die in den
Medien nur "reiche Witwe" genannte Margit C. war mit Ignaz C.
verheiratet. Den schildert die Lokalpresse als
Holocaustüberlebenden, der zum millionenschweren Immobilientycoon
aufstieg. Selten fehlt vor dem Tycoon das Adjektiv
"jüdisch". Da war doch was. Der
"reiche Jude" aus Fassbinders
Frankfurt-Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod".
Die "jüdischen Vermächtnisse" hatte die
hessische CDU 1999 erfunden, um sich aus
dem Schwarzgelderklärungsnotstand zu winden. Über den Skandal
stürzte Franz Josef Jung. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei musste
gehen, um seinen Chef zu schützen. Dafür macht ihn Roland Koch später
zum Berliner Minister.
5. Die SPD-Landtagsabgeordnete Carmen Everts, die 2008 mit drei
Parteikollegen die Wahl von Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin
verhindert hatte, wird Referatsleiterin bei der Landeszentrale für
poli-tische Bildung. Thomas Klein von der Linkspartei: "Das passt ins
System Koch, Unliebsame an den
Rand zu drängen und andere zu belohnen."
Mal wieder werden
Rücktrittsforderungen gegen Koch laut. Das sei unumgänglich, "wenn
Verantwor-tung in Hessen noch irgendeinen Sinn haben soll", sagt nicht
etwa die Linkspartei, sondern Wilhelm Schlötterer, ehemals hoher
Ministerialbeamter und CSU-Mitglied. Bei der Kulturpreis-Verleihung
äu-ßerte Navid Kermani in seiner Rede die Hoffnung, Roland Koch möge ihm
persönlich erklären, "warum Sie wie kein anderer Politiker einer großen
Gruppe von Menschen das Gefühl gegeben haben, nicht zu diesem Land zu
gehören, Menschen wie mir, deren Eltern nach Deutschland eingewandert,
in vielen Fällen geholt worden sind".
Die Antwort auf diese
Frage ist das Erfolgsrezept des Koch-Systems. Um einer Mehrheit im Land
das Gefühl zu geben, dazuzugehören, muss man einer Minderheit das Gefühl
geben, nicht dazuzugehören. Zu Kochs schweigender Mehrheit gehören keine
Kermanis. Mit den nichtarischen Namen der Spitzen-kandidaten von SPD und
Grünen macht die hessische CDU 2008 Wahlkampf: "Ypsilanti, Al-Wazir und
die Kommunisten stoppen!" Tarek Al-Wazir kennt das System Koch
aus der Nähe. "Das sind Rauf-brüder, die handeln
nach der Devise: Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich." Der
Politikersohn Roland Koch handelt so, seitdem er der
Jungen Union beitrat. Mit vierzehn. (Bemerkung: Kochs Vater
war
auch Rechtsanwalt / Jurist!)
Fast so lang wie Koch war Peter Voß, 68, in der CDU. Jetzt ist der
ehemalige ARD-Vorsitzende aus-getreten. "Herr
Koch hat mit seinem Vorgehen der CDU, dem ZDF und den Medien schwer
geschadet." Der Durchmarsch der Union sei "ein Angriff auf die
Unabhängigkeit des Senders". Wie die Leber mit ihren Aufgaben so wächst
Kochs Chuzpe mit seinen Gegnern. Medienarbeit hat er in Hessen
trainiert. Kaum im Amt, beginnt Koch mit dem Umbau des Rundfunkrats.
Tarek Al-Wazir sitzt als Vertreter der Grünen seit 2003 in dem
Kontrollgremium: "Unter dem Deckmantel der Modernisierung wurde die
Zu-sammensetzung der gesellschaftlichen Gruppen neu definiert. Da werden
nicht alle tendenziell Linken rausgeschmissen und durch Rechte ersetzt,
das geht subtiler. Zwei mal links, sieben mal rechts. Da kommt der
Bauernverband, die Freiberufler, aber auch, damit es nicht so auffällt,
Ausländervertreter. Nur mit dem Bund der Vertriebenen haben sie einen
Fehler gemacht. Die wurden erstmals seit 1946 in den Rundfunkrat
genommen. Von wegen gesellschaftliche Relevanz …" Hat Koch aus dem
Hessischen Rotfunk einen Schwarzfunk gemacht? Al-Wazir antwortet
diplomatisch. Helmut Reitze, seit 2003 Intendant des HR, wisse sehr
genau, "wem er seine Stellung verdankt. Er hat den HR modernisiert. Die
politische Neuausrichtung sieht man an der Installation des
konservativen Alois Theisen als Chef-redakteur."
Beim Hessischen Fernsehen, dessen schwache Quoten Roland Koch offenbar
weniger Sorgen machen als die der ZDF-Nachrichten, feiert man dieser
Tage. Die Quote ist leicht gestiegen. Dank der "Um-orientierung auf uns
selbst", so der Intendant. "Wir setzen auf Hessen, Hessen und nochmals
Hessen." "Hessens schönste Burgen", "Die Lieblingsweihnachtslieder der
Hessen", "Hessen-Quiz" … Beim "Apfelweinanstich" geben sich Intendant
und Ministerpräsident vor laufender Kamera den Sauren. Hessliche
Verhältnisse: Blauer Bock und Bull & Bear auf engstem Raum, mentale
Provinz und Main-hattan-Größenwahn gehen gut zusammen. Deregulierung,
Wettbewerb und Mobbing, im milden Licht des naturtrüben Äpplers tut das
gar nicht mehr so weh. Auf ökonomische Globalisierung reagiert Hessen
mit kultureller Provinzialisierung.
Udo-Jürgens-Fan Koch
bevorzugt deutsche Kost. Nach Wisconsin reist er, um sich ein Modell zum
Abbau der Sozialhilfe anzuschauen. Unter seinen Anhängern gibt es eine
kaum verhohlene Bewunde-rung für die Kombination aus retrogressiver
Heimatfilmhaftigkeit und rabiater Dreistigkeit, mit der sich Koch über
formaldemokratische Fisimatenten und postmigrantische Sperenzchen
hinwegsetzt. Mit dieser schweigenden Mehrheit kommt er durch den Winter.
Ende des Artikels.
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Zu diesem Artikel gab es 89, überwiegend äußerst
interessante Kommentare!
Hierbei viel auf, dass in den Kommentaren
nicht einmal die Worte Rechtsanwälte oder Juristen zu
lesen war. Obwohl das "Koch und
Kollegen-System" in Hessen von Rechtsanwälten bzw. Juristen
betrieben wird. D.h. alle wichtigen Posten
sind von ihnen besetzt! (s. oben!)
Das wollte ein Leser nicht kommentarlos
lassen und brachte den folgenden Kommentar (dies wäre
der 90. gewesen) als Korrektur-Kommentar
ein:
Das System von
Koch und Kollegen
Nicht das
Hessen-Volk hat den Koch gewählt (s. Wahlberechtigte
und
Wahlbeteiligte sowie die Prozente für die CDU), sondern die
angewiesenen
Bediensteten der „Behörden“, insbesondere die
Bediensteten
der Hessen-Justiz, die vier Monate später für ihre Wahl
von Koch und
Hahn durch eine Besoldungs-/Gehaltserhöhung
belohnt
wurden.
Des Weiteren
haben die Wohlhabenden des Hochtaunuskreises und
leider auch
die katholischen Bürger im Raum Fulda und Limburg,
wegen des
„Christlichen“, CDU und Koch gewählt.
Vor allem aber
hat ein Teil der Juristen bzw. Rechtsanwälte (es gibt
Zigtausende in
Hessen) und deren Familienangehörigen ihren Rechts-
anwaltskollegen Koch (und CDU) gewählt.
Der größte
Teil der Juristen bzw. Rechtsanwälte haben aber diesmal
ihren
Rechtsanwaltskollegen Hahn und seine Kolleginnen/Kollegen
der FDP
gewählt. Deshalb gingen die „Stimmen“ von der CDU zur FDP.
Denn
„Schwarz-Gelb“ war ja eine vereinbarte Sache. Und damit haben
die
Hahn-Wähler auch den Rechtsanwalt Koch gewählt.
Wie bekannt,
musste dieser Juristen-Klüngel die seriöse Frau Ypsilanti
wegmeucheln,
damit sie sich, und das ohne mehrheitlichen Wahlbe-
rechtigten-Willen, zu „Schwarz-Gelb“ installieren konnten.
Ähnlich lief
es auch bei der sogenannten „Bundestagswahl“, d.h. „Parteien-
Wahl“ und
„Parteien-Kandidaten-Wahl“ ab.
Dieser Kommentar wurde von der
juristischen Zensur des "taz"-Verlages unterschlagen, d.h. nicht
veröffentlicht !!!
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In Sachen
so bezeichneter "Bundes"-Regierung, den Betrug an der Mehrheit der
Wahlberechtigten
durch die
Klüngelei für "Schwarz-Gelb" und die illegale Aneignung der "Macht",
wird noch be-richtet.
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